Über mich

  • Erster Kontakt mit Programmierung

    TI30

    Ende der 70er-Jahre hatte ich meinen ersten Kontakt mit der Programmierung. Mit dem TI-30 von Texas Instruments konnten wir 30 Programmschritte speichern. Damals für einen Schüler das non plus utra!

    In der Oberstufe wurde bei uns an der Schule auch ein Programmierkurs angeboten. Für mich natürlich ein gefundenes Fressen.

  • C64

    C64

    Der nächste Schritt war dann Mitte der 80er-Jahre der C64. Das Hantieren mit Kassettenrekordern zum Speichern der Programme war damit Geschichte und der Fernseher diente als großes Display. Der C64 war damit auch mein erster Kontakt mit Basic und dem damals damit verbundenen Spaghetticode.

  • Der erste PC

    Schneider 1640

    Gegen Ende der 80er-Jahre kam dann der erste richtige PC zum Einsatz. Ein Schneider 1640 mit zwei Diskettenlaufwerke - Festplatten gab es da noch keine bezahlbaren - und einem für heutige Verhältnisse winzigen Schwarzweiß-Bildschirm. Aber immerhin hatte das System schon eine grafische Oberfläche. Und das einige Jahre vor dem ersten Windows von Microsoft.

    Während meines Studiums habe ich im Sommer 1989 an der TU Weihenstephan als Hilfswissenschaftler am Lehrstuhl für Mathematik gearbeitet und anderen Studenten das Programmieren beigebracht. Behandelt wurde seinerzeit die Programmiersprache Pascal.

  • Informatikassistent

    Ende der 80er bis Anfang der 90er habe ich eine Ausbildung zum Informatikassistenten gemacht. An Programmiersprachen wurden damals C, Assembler, Cobol und Pascal unterrichtet. Als Seminararbeit habe ich ein TSR-Programm in Assembler programmiert.

    Was in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit ist - dass man mehrere Programme parallel offen hat und beliebig hin und her springen kann -, war damals nicht ohne weiteres möglich. Der Arbeitsspeicher war begrenzt und das Betriebssystem MS-DOS war nicht in der Lage, mehrere Tasks (schein-)parallel zu verarbeiten. Also musste für einen Programmwechsel der Inhalt des Arbeitsspeichers weggeschrieben und mit dem Inhalt des Arbeitsspeichers für das andere Programm gefüllt werden. Keine triviale Aufgabe mit den damaligen technischen Möglichkeiten.

    Und die beiden Sprachen Cobol und Pascal sind heute quasi bedeutungslos. Wobei es immer wieder vorkommt, dass für die Pflege von alten Programmen händeringend Cobol-Programmierer gesucht werden. Die sterben nämlich genauso wie die zugehörige Sprache langsam aber sicher aus. Allerdings kann ich bei Cobol auch nicht mehr weiterhelfen.

  • Kirschbaum Software

    Parallel zur Ausbildung zum Informatikassistenten habe ich bei Kirschbaum Software gearbeitet. Wurde dort ursprünglich Shareware verkauft, sind im Laufe der Zeit ein Textverarbeitungsprogramm, ein Virenschutzprogramm, ein Basic-Compiler, der durch Vobis extrem populär wurde, sowie ein CAD-Programm hinzugekommen.

    Neben der Entwicklung von Druckertreibern für die Textverarbeitung habe ich mich um den Support für Power-Basic und Kirschbaum-Netz sowie den Verkauf des Virenscanners von McAfee gekümmert - ja, ich dürfte einer der ersten Verkäufer des Programms in Deutschland gewesen sein! Damals noch ganz neu und als Softwaregattung komplett unbekannt.

  • Computerviren

    Buch ViruScan

    1991 ist mein erstes Buch erschienen. Der Systhema-Verlag brachte ein Buch über die damals noch relativ unbekannten Computerviren heraus. Über die zuvor erwähnte Firma Kirschbaum habe ich an die damaligen Käufer des Programms einen Fragenkatalog verteilt und diesen ausgewertet. Neben der Auswertung der Virenerfahrungen dieser Anwender stand natürlich die Anwendung des Programms ViruScan von McAfee im Vordergrund des Buches.

  • Artikel

    PC-Magazin Artikel

    Im Sommer 1992 ist mein erster Artikel erschienen. Ein siebenseitiger Beitrag über das Kirschbaum-Netz. Dazu muss man wissen, dass Novell seinerzeit die einzige Möglichkeit war, ein Netzwerk zu betreiben. Und das zu einem vierstelligen Preis. Da waren preisgünstige Alternativen natürlich heiß begehrt.

    Im Laufe der Jahre sind dann hunderte weitere Seiten an Artikeln von mir in verschiedenen Fachzeitschriften erschienen. Einer meiner Schwerpunkte war dabei das damals aufkommende ISDN. Es gibt vermutlich nicht viele in Deutschland verkaufte ISDN-Anlagen, die ich nicht in Fingern hatte um sie zu konfigurieren und zu testen.

  • Ad libitum

    Irgendwann Mitte der 90er Jahre habe ich Ad libitum gegründet.

    Anfangs lag das Hauptaugenmerk auf Schulungen. Schulungen, die sich am Bedarf der Kunden orientiert haben - daher auch der Name Ad libitum = nach Wunsch. Das Angebot stand damit im Gegensatz zu den damals üblichen Standardschulungen.

    Gefragt waren seinerzeit hauptsächlich Schulungen zu den Themen Programmierung und rund um das Office-Paket von Microsoft. Damals waren Computer noch nicht so selbstverständlich wie heute und die Individualisierung und Anpassung der Standardpakete an die eigenen Anforderungen steckte noch in der Kinderschuhen.

    Es galt also in erster Linie, den Anwendern zu zeigen, wie sie die Vorlagen für ihre Geschäftsbriefbögen erstellen und Vorgänge in Excel automatisieren können.

  • Datensicherung

    Buch Datensicherung

    Anfang 1996 ist mein zweites Buch auf dem Markt erschienen. Ein Buch über Datensicherung. Bei den damaligen Festplattenkapazitäten wurden sogar noch CD-ROMs als Speichermedium besprochen. Und heutzutage eignen sich nicht einmal mehr DVD-Laufwerke für die Datensicherung. Nichts desto trotz haben die Strategien nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Sie gelten auch über zehn Jahre später noch.

  • ISDN

    Buch ISDN

    Im Herbst 1997 erscheint die erste Auflage meines Buches über ISDN. Das Buch war derart erfolgreich, dass bis zum Jahr 2001 zwei weitere Auflagen gedruckt werden mussten.

    Darüber hinaus war ich zu dieser Zeit auch der Herausgeber eine ganzen Reihe von Büchern rund um das Thema ISDN. Wobei es der Band von Ralf Sablowski über "ISDN und PC" ebenfalls auf eine zweite Auflage geschafft hat.

    Angegliedert an das Buch war eine umfangreiche Marktübersicht über ISDN-Telefonanlagen, ISDN-Telefone und ISDN-Adapter. Für diese Bereiche gab es auch eine Suchfunktion, die anhand der eigenen Anforderungen die passenden Geräte aus der umfangreichen Liste herausfiltern konnte. Diese Funktionalität wurde dann in die sogenannte ISDN Power-CD ausgegliedert.

  • Internetseite

    Ende der 90er Jahre habe ich für eine Firma gearbeitet, die in strukturschwachen Gegenden in Bayern Telearbeitsplätze etablieren wollte. Für diese Firma war ich nicht nur für die Wahl der geeigneten Hardware verantwortlich sondern habe auch meine erste Internetseite erstellt. Auf dieser wurde das ganze Vorhaben im Detail vorgestellt.

    Bebildert war die Seite seinerzeit mit Bildern im Stil der Bilder vom Titel des soeben vorgestellten ISDN-Buches. Responsive war natürlich damals überhaupt gar kein Thema. Ende der 90er war man froh, wenn man mobil telefonieren konnte. Und Google gab es seinerzeit auch noch nicht. Wir haben auf Altavista gesetzt.

  • IT-Manager

    Ende 2012 habe ich eine Ausbildung zum IT-Manager angefangen und Anfang 2016 erfolgreich abgeschlossen.

    Diese Ausbildung ist ein Querschnitt durch ziemlich alle Bereich der EDV: Informationstechnologie allgemein, Datenbanktechnik, Programmierung, Netzwerkadministration sowie Mitarbeiterführung und damit quasi eine Zusammenfassung dessen, was ich die letzten Jahre gemacht habe.

  • Shopware

    Shopware

    Nachdem xt:commerce seine Politik für Veyton geändert hat und dieses nun in keiner Version mehr frei verfügbar ist, haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Die haben wir in Shopware gefunden.

    Auf diese Spur hat uns das InnKaufhaus in Wasserburg gebracht und wurde auch gleich der erste Kunde für Shopware. Nach den ersten Erfahrungen können wir sagen, dass das System dem bisher verwendeten Veyton in einigen Punkten deutlich überlegen, in anderen Punkten ebenbürtig ist. Auch die Unterstützung seitens des Herstellers macht einen besseren Eindruck, als das bei xt:commerce der Fall war.